Aus Fläche wird Zukunft!
Hier, auf dem Gelände des ehemaligen Stadions, entsteht ein neuer, grüner Mittelpunkt für Edewecht, der für die Zukunft gerüstet ist. Unser Ziel ist es, einen Ort für alle Generationen zu schaffen, der sowohl die Lebensqualität steigert als auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet. Nach dem Prinzip der „Schwammstadt“ gestalten wir das Areal so um, dass es Regenwasser besser aufnehmen und speichern kann. Durch die Entsiegelung von Flächen, neue Grünanlagen und gezielte Bepflanzung schaffen wir ein Gelände, das an heißen Tagen für Abkühlung sorgt und die Artenvielfalt fördert. Freuen Sie sich auf einen barrierearmen Ort der Begegnung, der zum Spazieren, Verweilen und Erholen einlädt. Ein Quartier, das kühlt, speichert, vernetzt und die Gemeinschaft belebt.
Im August 2026 wurde das Bremer Büro ASP – Stadtplaner und Landschaftsarchitekten mit der weiteren Überplanung des Gelände beauftragt. Aufbauend auf der Projektskizze, den vielen Ideen aus einer ersten Beteiligungsrunde und den Anforderungen des Fördermittelgebers an eine klimaangepasste Ausgestaltung der Fläche, wird das Büro bis Ende 2026 verschiedene Umsetzungsvarianten erarbeiten und vorstellen. Anschließend folgt die detaillierte Ausführungsplanung. Auf dieser Grundlage kann dann voraussichtlich ab Sommer 2027 die Bauleistung ausgeschrieben werden. Mit der ersten Bautätigkeit ist deshalb frühestens Ende 2027 zu rechnen. Mit dieser Webseite möchten wir Sie ab sofort regelmäßig über Neuigkeiten und den aktuellen Planungsstand informieren. Schauen Sie gerne wieder vorbei.
Projektfortschritt
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Interaktive Projektkarte
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Gestalten Sie mit!
Das KlimaQuartier zum Stadion ist ein Projekt für die Bürgerinnen und Bürger von Edewecht. Ihre Ideen, Anregungen und Fragen sind uns daher besonders wichtig, um diesen Ort nach Ihren Wünschen zu gestalten. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!
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Aktuelles & News
Die Gemeinde Edewecht hat sich 2023 mit einer Projektskizze um Fördermittel im Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an die Folgen des Klimawandels“ beworben. 2024 wurde die erste Hürde übersprungen und die Gemeinde erhielt die Aufforderung zur Erarbeitung eines Förderantrages. In diesem Zusammenhang wurde im selben Jahr eine interaktive Karte veröffentlicht, um weitere Ideen und Hinweise zur Gestaltung der Fläche aus der Anwohnerschaft aufzunehmen. Mit fast 200 eingereichten Vorschlägen im „Gepäck“ wurde der finale Förderantrag gestellt und schließlich Ende August 2025 endgültig bewilligt. Für das Projekt „Klimaangepasstes Quartier ehemaliges Stadion“ stehen nun rund 2,1 Mio. Euro zur Verfügung, die im Sinne der anspruchsvollen Förderziele einzusetzen sind. Hierzu zählt beispielsweise die Rückhaltung von Regenwasser, die Temperaturregulierung durch Verdunstungskälte, Schattenwurf und Frischluftschneisen, ein Stopp der Verlandung des Biotops, die Förderung der Artenvielfalt, eine Erhöhung des Grün- und Baumanteils, ein Vorhalten attraktiver Aufenthaltsbereiche für alle Generationen und die (Wieder)-Verwendung ökologischer Baustoffe.
Anfang 2026 wurde die Planungsleistung europaweit ausgeschrieben und im August 2026 der Auftrag an das Büro ASP aus Bremen erteilt.
Europaweit gesucht und in Bremen fündig geworden – die Planungsgesellschaft ASP Atelier Schreckenberg hat sich in einem aufwändigen Vergabeverfahren durchgesetzt und wird das Klimaquartier nun, ausgehend von der ersten Ideenskizze bis zur Bauphase begleiten. Wir freuen uns sehr, dass ein erfahrenes und zugleich regional verankertes Büro den Zuschlag bekommen hat und sind sehr gespannt auf die ersten Entwürfe. Während eines Ortstermins am 14. August in großer Runde haben sich alle Projektbeteiligten mit dem Gelände vertraut gemacht. ASP-Geschäftsführerin Gisa Hedden sagte im Anschluss: „Das Team ASP freut sich auf die Gestaltung eines Parks, der zur grünen und lebendigen Mitte Edewechts wird: eine vielfältige und multifunktionale Fläche zum Verweilen, Spielen und Bewegen, die bei Starkregen erlebbar macht, wie ein klimaangepasstes Quartier funktionieren kann. So soll ein Park entstehen, der nicht nur dem Klima, sondern vor allem den Menschen in Edewecht dient.“
Versiegelte Flächen wie Parkplätze und Straßen heizen sich im Sommer besonders auf. Wie heiß es auf den Flächen tatsächlich wird, konnte nun mit Hilfe eines Drohnenflugs eindrucksvoll festgestellt werden. Ausgestattet mit modernster Sensorik und einer Wärmebildkamera, ließ Pilot Kevin Kreye seine Drohne an einem heißen Sommertag im Juni bis auf 120 Meter Höhe aufsteigen. Von dort hat hat die Kamera Thermografien vom Parkplatz, der Stadionfläche und dem Biotop aufgenommen. Bei einer Umgebungstemperatur der Luft von 31°C heizte sich der Asphalt des Parkplatzes auf bis zu 73,7°C auf. Auch die trockenen, sonnigen Bereiche der Stadionfläche erreichen im Maximum 73°C und bieten somit derzeit noch wenig Abkühlung. Die Baumschatten im Randbereich können die Erhitzung hingegen wirksam reduzieren. Besonders deutlich wird der kühlende Effekt des Wassers im benachbarten Biotop, das die Oberflächentemperaturen an diesem heißen Sommertag auf deutlich unter 40°C begrenzen kann. Bei der Umgestaltung des Klimaquartiers wird deshalb ein besonderer Wert auf Verschattung, Regenrückhalt und Entsiegelung gelegt, um die Folgen des Klimawandels zu begrenzen und die Aufenthaltsqualität im Quartier zu erhöhen. Der tatsächlich Effekt auf die Bodentemperatur kann dann nach Umsetzung der Maßnahme mit einer erneuten Überfliegung nachgewiesen werden.
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